MetallRente Berufsunfähigkeitsversicherung 2026: Deutschlands größtes Versorgungswerk, 950.000 Versicherte, 48.000 Unternehmen, vereinfachte Gesundheitsfragen
Die MetallRente ist Deutschlands größtes branchenübergreifendes Versorgungswerk – gegründet 2001 als gemeinsame Einrichtung von IG Metall und Gesamtmetall, den beiden großen Tarifvertragsparteien der Metall- und Elektroindustrie. Über 950.000 Versicherte und 48.000 Unternehmen vertrauen dem Versorgungswerk. Das sind mehr Versicherte als in ChemieRente und KlinikRente zusammen. MetallRente ist damit nicht nur das älteste der drei großen Branchenversorgungswerke (seit 2001, drei Jahre vor KlinikRente, 18 Jahre vor ChemieRente), sondern auch das schwergewichtigste.
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✓ Ihre Vorteile im Überblick
- Belegschaftskonzept – Vereinfachte Gesundheitsfragen ab 10 MA / 10 % Beteiligung
- Tarifvertragliche Basis – AVWL-Tarifvertrag IG Metall / Gesamtmetall
- Top-Konsortium – Swiss Life + Allianz + ERGO + R+V
- AU-Klausel – 24 oder 36 Monate wählbar (seit 01/2025)
- MetallEMI Alternative – Günstigere Erwerbsminderungsversicherung für Risikoberufe
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- Metall- & Elektrobeschäftigte (tarifvertragskonformes Produkt)
- Körperlich tätige Berufe (Schlosser, Elektriker, Mechaniker)
- Arbeitgeber & Betriebsräte (Belegschaftskonzept für vereinfachte GF)
- Azubis & Schüler (Ausbildungstarif ab 10 Jahren)
- IT-, Holz-, Textil-Branche (erweiterter Branchenzugang)
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Was MetallRente strukturell von ChemieRente und KlinikRente unterscheidet: Die doppelte sozialpartnerschaftliche Verankerung. IG Metall und Gesamtmetall sind zu gleichen Teilen Gesellschafter der MetallRente GmbH – nicht bloß externe Initiatoren, sondern Miteigentümer mit Kontrollfunktion.
Ein Tarifvertrag über altersvorsorgewirksame Leistungen (AVWL) verpflichtet Arbeitgeber der Branche explizit zur MetallRente als Vorsorgeweg. Das bedeutet: In vielen Metall- und Elektrobetrieben gibt es eine tarifvertragliche Verpflichtung zur Nutzung von MetallRente-Produkten – nicht nur eine Empfehlung, sondern ein tarifiches Muss.
Hinter dem MetallBerufsunfähigkeitsschutz (MetallBU) steht ein Konsortium aus Swiss Life (Konsortialführerin für die private AKS, FFF+), Allianz (Konsortialführerin für die bAV, FFF+), ERGO (FFF+, Munich-Re-Konzern) und R+V (Leistungsquote 91,74 %, Fitch AA).
Vier starke Schultern – und ein einzigartiges Belegschaftskonzept, das bei ausreichend Beteiligung vereinfachte Gesundheitsfragen für die gesamte Belegschaft ermöglicht.
✅ MetallRente BU – Wichtige Vorteile auf einen Blick
Tarifvertragliche Verankerung – die einzige BU mit tariflichem Mandat: MetallRente ist das einzige der drei großen Versorgungswerke, das auf einem verbindlichen Tarifvertrag basiert: dem Tarifvertrag über altersvorsorgewirksame Leistungen (AVWL) der Metall- und Elektroindustrie. In Betrieben, die diesem Tarifvertrag unterliegen, ist MetallRente der explizit vorgesehene Vorsorgeweg. Das schafft eine strukturelle Verankerung in der Branche, die ChemieRente und KlinikRente nicht in dieser Form kennen.
Belegschaftskonzept mit vereinfachten Gesundheitsfragen – BU auch für Risikoberufe erreichbar: Das MetallBU-Belegschaftskonzept ermöglicht einer ganzen Betriebsbelegschaft den Zugang mit vereinfachter Gesundheitsprüfung – bei mindestens 10 % Beteiligungsquote oder mindestens 10 Mitarbeitern. Weniger Gesundheitsfragen, einfacherer Zugang. Für körperlich tätige Metallarbeiter, Elektriker, Schlosser oder Industriemechaniker ist das entscheidend: Einzelvertrags-Gesundheitsprüfungen können für diese Berufsgruppen zu Ausschlüssen oder Zuschlägen führen – das Belegschaftskonzept umgeht dieses Problem kollektiv.
Größtes Versorgungswerk Deutschlands – stärkste Kollektivkraft für günstigste Konditionen: 950.000 Versicherte und 48.000 Unternehmen ergeben das schwerste Kollektiv im deutschen Versorgungswerkmarkt. Je größer das Kollektiv, desto stabiler die Kalkulation und desto günstiger die Konditionen für jeden einzelnen Versicherten. MetallRente profitiert von Skaleneffekten, die ChemieRente (3 Mio. potenzielle, aber deutlich weniger tatsächlich Versicherte) und KlinikRente noch nicht in diesem Ausmaß erreicht haben.
Sozialpartnerschaftliche Kontrolle – IG Metall und Gesamtmetall als Miteigentümer: IG Metall und Gesamtmetall sind zu gleichen Teilen Gesellschafter der MetallRente GmbH. Die weltgrößte Einzelgewerkschaft und der Arbeitgeberverband der Metallindustrie kontrollieren direkt, dass das Versorgungswerk die Interessen der Beschäftigten und Arbeitgeber im Gleichgewicht hält. Das ist ein einzigartiger Governance-Vorteil: Kein reiner Versicherungskonzern entscheidet über Produkte und Konditionen – die Sozialpartner tun es.
MetallEMI als günstige Ergänzungslösung – Erwerbsminderungsversicherung für Risikoberufe: Ergänzend zur klassischen BU bietet MetallRente die MetallEMI (Erwerbsminderungsversicherung) an – eine günstigere Alternative, die nicht berufsbezogen, sondern auf die Fähigkeit zur Erwerbstätigkeit schlechthin abstellt. Für körperlich tätige Berufe, deren BU-Prämien sehr hoch oder deren Versicherbarkeit eingeschränkt ist, ist MetallEMI oft der sinnvollere erste Schritt oder eine bezahlbare Ergänzung zur BU.
Der Versicherer: MetallRente – Das Sozialpartnermodell seit 2001
Die MetallRente GmbH wurde am 22. April 2001 von IG Metall und Gesamtmetall gegründet – auf Initiative der Tarifvertragsparteien der Metall- und Elektroindustrie, die erkannten, dass die gesetzlichen Leistungen bei Berufsunfähigkeit und im Alter für ein angemessenes Leben in der Branche nicht mehr ausreichen würden. Der Gründungsauftrag war also sozialpolitisch: Kollektive Vorsorge für Millionen Industriebeschäftigte zu schaffen, die anderweitig keinen Zugang zu günstigen Branchenkonditionen hätten.
Am 22. April 2006 schlossen IG Metall und Gesamtmetall den Tarifvertrag über altersvorsorgewirksame Leistungen (AVWL) ab – der bisherige Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen wurde in Altersvorsorgesparen umgelenkt. Das gab MetallRente einen tarifvertraglichen Unterbau, der das Versorgungswerk für alle AVWL-Tarifbetriebe zum präferierten Vorsorgeweg macht. Im Jahr 2012 unterzeichnete MetallRente die UN-Prinzipien für verantwortungsbewusstes Investieren (UN-PRI) – ein früher Schritt in Richtung nachhaltige Kapitalanlage, noch bevor ESG zum Mainstream-Begriff wurde.
Heute ist MetallRente das größte industrielle Versorgungswerk Deutschlands. Angeschlossen sind neben der Metall- und Elektroindustrie auch Stahl, Holz, Kunststoff, Textil und Bekleidung – sowie über tarifvertragliche Grenzen hinaus viele weitere Unternehmen. Die Produktfamilie ist breit: Berufsunfähigkeitsschutz (MetallBU), Erwerbsminderungsversicherung (MetallEMI), Grundfähigkeitsversicherung, betriebliche Altersversorgung (MetallRente.bAV), Riester-Rente und Pflegeversicherung.
Für die private Arbeitskraftabsicherung (AKS) ist Swiss Life Konsortialführerin. Für die betriebliche Altersversorgung übernimmt die Allianz die Konsortialführung. Die weiteren Konsortialpartner für die BU sind ERGO und R+V Versicherung. (Versicherungskammer Bayern war Konsortialpartner von 2020 bis 31.12.2025, schied danach aus dem Konsortium aus.)
Wer hat Zugang zur MetallRente.BU?
Das entscheidende Kriterium ist die Branchenzugehörigkeit – nicht der konkret ausgeübte Beruf. MetallRente gilt das Branchenprinzip konsequent: Ein Erzieher im Betriebskindergarten eines Elektrokonzerns, eine Betriebsärztin beim Automobilhersteller oder ein Buchhalter im Stahlwerk – alle können die MetallBU abschließen, weil ihr Arbeitgeber zur angeschlossenen Branche gehört.
| Branche | Zugangsberechtigt |
|---|---|
| Metall- und Elektroindustrie (Kern) | Alle Beschäftigten, Azubis, Familien; Kern des tarifvertraglichen AVWL-Rahmens |
| Stahlindustrie | Alle Beschäftigten, Azubis, Familien |
| IT-Branche | Alle Beschäftigten, Azubis, Familien |
| Holz- und Kunststoffverarbeitung | Alle Beschäftigten, Azubis, Familien |
| Textil- und Bekleidungsindustrie | Alle Beschäftigten, Azubis, Familien |
| Schüler, Azubis, Studierende | Mit Branchenbezug; Schüler ab 10 Jahren, Ausbildungstarif MetallBU |
| Selbstständige | Mit Branchenbezug; kein Angestelltenverhältnis erforderlich |
| Familienangehörige von Versicherten | Ehepartner, Lebensgefährten, Kinder – zu Branchenkonditionen |
| Weitere Branchen außerhalb Tarifvertrag | Viele weitere Unternehmen über tarifvertragliche Grenzen hinaus angebunden |
Das Alleinstellungsmerkmal: Das Belegschaftskonzept mit vereinfachten Gesundheitsfragen
Das strukturell bedeutendste Merkmal der MetallRente gegenüber allen anderen BU-Angeboten am Markt – individuell und kollektiv – ist das Belegschaftskonzept mit vereinfachter Gesundheitsprüfung.
Wie es funktioniert: Ein Unternehmen, das MetallRente als Rahmen einrichtet, kann seinen Mitarbeitenden das Belegschaftskonzept anbieten. Wenn mindestens 10 % der Belegschaft oder mindestens 10 Mitarbeitende teilnehmen, profitieren alle Teilnehmer von vereinfachten Gesundheitsfragen – weniger Fragen, kürzere Abfragezeiträume, kein vollständiger Standard-Gesundheitscheck.
Warum das für die Zielgruppe entscheidend ist: Die Metall- und Elektroindustrie ist eine körperlich tätige Branche. Industriemechaniker, Elektriker, Schlosser, Schweißer – Menschen mit handwerklich körperlichen Tätigkeiten haben in der Regel höhere BU-Risikoeinstufungen und damit teurere oder schwerere Zugangsbedingungen zu Einzelvertrags-BUs. Das Belegschaftskonzept hebelt die individuelle Risikoprüfung kollektiv aus. Wer alleine als Schlosser eine BU abschließen wollte, wäre möglicherweise mit Zuschlägen oder Ausschlüssen konfrontiert. Im Belegschaftskonzept mit 30 Kollegen profitiert er von der Risikoverteilung über das Kollektiv.
Praktisch für Arbeitgeber: Das Unternehmen muss kein Vertragspartner werden – es stellt nur den Rahmen zur Verfügung. Die einzelnen Arbeitnehmer schließen ihre Verträge selbst ab, profitieren aber vom Kollektivzugang. Das reduziert den administrativen Aufwand für den Arbeitgeber auf ein Minimum.
ℹ️ Tarifvertragskonformität – was das für Betriebsräte bedeutet: In Metall- und Elektrobetrieben, die dem AVWL-Tarifvertrag unterliegen, ist MetallRente der tarifvertragskonforme Weg für Entgeltumwandlung in Altersvorsorge. Betriebsräte können sich darauf verlassen, dass MetallRente-Produkte die tarifvertraglichen Anforderungen erfüllen – das ist ein klarer Beratungs- und Empfehlungsrahmen. Kein anderes BU-Versorgungswerk in Deutschland hat diesen tarifvertraglichen Unterbau.
Die Produktfamilie: MetallBU, MetallEMI und Vitalschutz
MetallBerufsunfähigkeitsschutz (MetallBU) – die klassische BU
Alle Swiss Life SBU-Kernleistungen sind enthalten: 50-Prozent-Regel, 6-Monate-Prognose, Verzicht auf abstrakte Verweisung, weltweiter Schutz, NVG bis 3.000 Euro (mit Karrieregarantie bis 4.000 Euro), AU-Klausel 24 oder 36 Monate wählbar (seit AKS-Update 01/2025), Akuthilfe 18 Monate bei 6 schweren Diagnosen, Wiedereingliederungshilfe (6 Monatsrenten, max. 12.000 Euro), Besserstufungsoption, Teilzeitklausel, 5-Euro-Notfallklausel (70 % BU-Rente bei 5 Euro Beitrag bis 36 Monate). Optional wählbare Bausteine: care-Option (Pflegerente bei Pflegebedürftigkeit am Vertragsende), Schwere-Krankheiten-Option (Kapitalleistung bei 10 schweren Erkrankungen).
MetallEMI – Erwerbsminderungsversicherung als günstigere Alternative
Die MetallEMI (Erwerbsminderungsrente) ist ein eigenes Produkt, das berufunabhängig leistet: Nicht die Unfähigkeit, den zuletzt ausgeübten Beruf auszuüben, ist der Maßstab – sondern die Unfähigkeit, überhaupt noch erwerbstätig zu sein. Das macht MetallEMI günstiger als die BU, weil die Leistungsschwelle höher ist. Für Beschäftigte in schweren körperlichen Berufen, bei denen eine BU-Police sehr teuer oder gar nicht versicherbar ist, bietet MetallEMI eine bezahlbare Basisabsicherung. Swiss Life wird von MetallRente auch für MetallEMI ausgezeichnet.
MetallVitalschutz – Grundfähigkeitsversicherung
Für Berufe mit hoher körperlicher Belastung (Schweißer, Mechaniker, Elektriker), bei denen eine BU aufgrund der Risikoklasse sehr teuer wäre, ist MetallVitalschutz die intelligente Alternative oder Ergänzung: Leistet bei dauerhaftem Verlust grundlegender körperlicher Fähigkeiten (Sehen, Gehen, Greifen, Sprechen). Seit dem AKS-Update 01/2025 wurden auch für Vitalschutz-Tarife neue Haupttarife eingeführt und die AU-Option ergänzt.
MetallRente.bAV – Betriebliche Altersversorgung
Die betriebliche Altersversorgung über MetallRente ist das Kernprodukt, aus dem das Versorgungswerk historisch entstanden ist. Allianz ist hier Konsortialführerin. Über 48.000 Unternehmen haben MetallRente als bAV-Rahmen eingerichtet. MetallBU kann mit der bAV kombiniert werden – Beitragsbefreiung im BU-Fall gilt auch für die bAV-Beiträge.
Kernleistungen MetallBU im Überblick
| Kriterium | MetallBU | Bewertung |
|---|---|---|
| Belegschaftskonzept | Vereinfachte Gesundheitsfragen ab 10 % Beteiligung oder 10 MA | ✅ Marktalleinstellung – kein anderer Anbieter bietet das kollektiv |
| Tarifvertragliche Basis | AVWL-Tarifvertrag IG Metall / Gesamtmetall – tarifkonformes Produkt | ✅ Einziges BU-Versorgungswerk mit tarifvertraglichem Mandat |
| AU-Klausel | 24 oder 36 Monate wählbar (seit AKS-Update 01/2025) | ✅ Marktneuheit |
| Akuthilfe | 18 Monate bei 6 schweren Diagnosen ohne BU-Prüfung (seit 01/2025) | ✅ |
| Karrieregarantie | Bis 4.000 € bei Gehaltssprung ≥ 5 % (seit 01/2025) | ✅ |
| NVG Standard-Deckel | 2.500 € (Standard-Antrag) / 3.000 € (nach Aktualisierung) / 4.000 € Karrieregarantie | ⚠️ Für Hochverdiener begrenzt; Antrag- und Produktversion beachten |
| Wiedereingliederungshilfe | Einmalig 6 Monatsrenten (max. 12.000 €) bei Beendigung BU durch Neuqualifikation | ✅ Branchenexklusiv |
| care-Option | Pflegerente bei Pflegebedürftigkeit am Vertragsende (ohne neue GF-Prüfung) | ✅ Ergänzender Pflegebaustein |
| Schwere-Krankheiten-Option | Kapitalleistung bei 10 schweren Krankheiten (optional) | ✅ Modularer Baustein |
| MetallEMI als Alternative | Erwerbsminderungsversicherung für Risikoberufe mit erschwertem BU-Zugang | ✅ Einzigartiges Zweistufenmodell (BU + EMI) |
| Familienabsicherung | Ehepartner, Lebensgefährten, Kinder zu Branchenkonditionen | ✅ |
| „Einmal versichert, immer versichert“ | Schutz und Konditionen bleiben nach Berufs-/Branchenwechsel | ✅ Dauerhafter Marktvorteil |
Ratings und Marktbewertung
| Ratinginstitut | Ergebnis | Details |
|---|---|---|
| Morgen & Morgen (MetallBU) | 5 Sterne (Höchstbewertung) | Wie alle Swiss Life AKS-Branchenlösungen mit 5 Sternen bewertet |
| Franke & Bornberg (Swiss Life / MetallBU) | FFF+ (hervorragend) | Swiss Life als Konsortialführerin trägt FFF+ auf MetallBU; Swiss Life wird regulär für die Branchenlösungen ausgezeichnet |
| Stiftung Warentest / Finanztest (Swiss Life) | „sehr gut“ – alle Swiss Life Tarife (2024) | Gilt für Swiss Life SBU-Tarife; MetallBU basiert auf Swiss Life SBU-Bedingungen |
| Branchenakzeptanz | 950.000+ Versicherte, 48.000+ Unternehmen | Größtes Versorgungswerk Deutschlands; de-facto Branchenstandard Metall/Elektro |
| Sozialpartnerschaftliche Auszeichnung | Ausdrückliche Empfehlung IG Metall und Gesamtmetall | Gewerkschaftliche und arbeitgeberverbandliche Empfehlung gemeinsam – in der BU-Welt einzigartig |
| UN-PRI-Unterzeichner | Seit 2012 | Frühzeitige Verpflichtung zu verantwortungsvollem Investieren (ESG) – vor dem ESG-Mainstream |
Vergleich der drei großen Swiss Life-Branchenlösungen auf einen Blick
| Merkmal | MetallRente | KlinikRente | ChemieRente |
|---|---|---|---|
| Gründung | 2001 (ältestes) | 2002 | 2019 (jüngstes) |
| Träger / Initiatoren | IG Metall + Gesamtmetall (Sozialpartner) | BDPK + PDK (Klinikverbände) | IG BCE (Gewerkschaft) |
| Versicherte (BU) | 80.000+ | 32.000+ | Wachsendes Kollektiv |
| Angeschl. Unternehmen/Einrichtungen | 48.000 | 6.400+ | – |
| Konsortialpartner (BU) | 4 (Swiss Life, Allianz, ERGO, R+V) | 5 (Swiss Life, Allianz, R+V, DÄV, Condor) | 3 (Swiss Life, R+V, Allianz) |
| Belegschaftskonzept (vereinf. GF) | ✅ Ab 10 MA / 10 % | Belegschaftskonzept möglich | – |
| Tarifvertragliche Basis | ✅ AVWL-Tarifvertrag | – | – |
| Infektionsklausel (Standard) | – | ✅ Marktalleinstellung | – |
| EMI als Alternativprodukt | ✅ MetallEMI | – | – |
Häufige Fragen zur MetallRente Berufsunfähigkeitsversicherung
Muss ich IG-Metall-Mitglied sein, um die MetallBU abschließen zu können?
Nein. Die Gewerkschaftsmitgliedschaft ist keine Voraussetzung. Entscheidend ist der Branchenbezug – ob der Arbeitgeber einer der angeschlossenen Branchen angehört. Die IG Metall empfiehlt MetallRente, weil das Versorgungswerk tarifvertragskonform ist und die Interessen der Arbeitnehmer gewerkschaftlich kontrolliert werden. Mitglieder und Nicht-Mitglieder haben gleichermaßen Zugang.
Wie funktioniert das Belegschaftskonzept der MetallRente BU in der Praxis?
Der Arbeitgeber richtet den MetallRente-Rahmen ein – ohne selbst Vertragspartner zu werden. Wenn dann mindestens 10 % der Belegschaft oder mindestens 10 Mitarbeitende eine MetallBU abschließen, profitieren alle Teilnehmer von vereinfachten Gesundheitsfragen. Der Abschluss erfolgt individuell durch jeden Arbeitnehmer, aber mit dem Kollektivvorteil. Das Unternehmen muss nichts zahlen – es schafft nur den organisatorischen Rahmen.
Was ist der Unterschied zwischen MetallBU und MetallEMI?
Die MetallBU leistet berufsbezogen: bei Unfähigkeit, den konkret zuletzt ausgeübten Beruf zu mindestens 50 % auszuüben. Die MetallEMI leistet berufunabhängig: bei Unfähigkeit, überhaupt noch erwerbstätig zu sein (weniger als 3 Stunden täglich arbeitsfähig). MetallEMI hat eine höhere Leistungsschwelle und ist daher günstiger. Für körperlich tätige Berufe mit hohen BU-Beiträgen oder eingeschränkter Versicherbarkeit kann MetallEMI die sinnvolle Alternative oder Basisabsicherung sein.
Gilt bei der MetallRente BU „einmal versichert, immer versichert“ auch bei einem Wechsel in eine völlig andere Branche?
Ja. Wer heute als Elektriker im Automobilwerk eine MetallBU abschließt und morgen in den Einzelhandel oder die Gastronomie wechselt, behält seinen vollständigen Versicherungsschutz zu den ursprünglichen Großkundenkonditionen. Beiträge steigen bei Berufswechsel nicht. Das ist das zentrale Flexibilitätsversprechen von MetallRente – und ein struktureller Vorteil gegenüber Einzelvertrags-BUs, bei denen ein Wechsel in eine risikoreichere Tätigkeit zu Beitragserhöhungen führen kann.
Wie unterscheidet sich MetallRente von einem normalen Swiss Life-BU-Einzelvertrag?
Die Bedingungen sind weitgehend gleich – MetallBU basiert auf der Swiss Life SBU mit den gleichen AKS-Update-Verbesserungen. Die Unterschiede: Günstigere Beiträge durch Großkundenkonditionen. Belegschaftskonzept mit vereinfachter Gesundheitsprüfung (gibt es im Einzelvertrag nicht). Wiedereingliederungshilfe (6 Monatsrenten, max. 12.000 Euro – branchenexklusiv). Tarifvertragliche Verankerung. Sozialpartnerschaftliche Kontrolle durch IG Metall und Gesamtmetall.
MetallRente BU – passt diese Branchenlösung zu Ihrer Situation?
Deutschlands größtes Versorgungswerk seit 2001. 950.000 Versicherte, 48.000 Unternehmen. IG Metall + Gesamtmetall als Sozialpartner und Miteigentümer. Konsortium Swiss Life + Allianz + ERGO + R+V. Belegschaftskonzept: vereinfachte Gesundheitsfragen ab 10 MA/10 %. Tarifvertragliche Basis (AVWL). Wiedereingliederungshilfe 6 Monatsrenten (max. 12.000 €). MetallEMI als günstigere Alternative für Risikoberufe. M&M 5 Sterne, FFF+, Finanztest „sehr gut“.
- ✔ Metall-/Elektrobeschäftigte: Tarifvertragskonformes Produkt – Betriebsrat kann empfehlen
- ✔ Arbeitgeber: Belegschaftskonzept einrichten – vereinfachte GF für alle ab 10 MA
- ✔ Risikoberufe: MetallEMI als günstigere Alternative zur BU prüfen
- ✔ Azubis und Schüler: Ausbildungstarif ab 10 Jahren – jetzt absichern
- ✔ IT-Branche, Holz, Textil: Branchenzugang MetallRente prüfen
- ✔ Familie: Ehepartner und Kinder zu Branchenkonditionen mitversichern
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